Donnerstag, 11. Februar 2010

... le français ... et des autres choses encore

tatatata.... oder taratata auf französisch.. welch himmlische sprache. also wirklich. wie bin ich nur auf die idee gekommen, das zu lernen?! ich hab es doch nie gemocht. man hat ständig das gefühl, die leute seien verkühlt weil sie wegen der vielen nasalen vokale quasi durchgehend durch die nase reden. welch eine idee von mir. aber naja, jetzt wo ich schon mal so weit bin.. =) endlich kann ich besser französisch als englisch, und darauf bin ich ziiiieeemlich stolz.. das merke ich daran dass ich mir schwertue wenn ich mit maryna reden will. sie ist eine von den beiden die letzte woche mittwoch angekommen sind. sie und marta. maryna ist aus der ukraine und ihr projekt ist bei uns, bei den compagnons bâtisseurs, sie arbeitet an den workcamps im sommer mit. marta kommt aus italien, spricht schon sehr gut französisch und ihr projekt ist in der maison de jeunes (haus der jugendlichen), sie ist also sozusagen die nachfolgerin von adeline, und maryna die von eliska. margas „nachfolgerin“ wird erst im mai kommen, ekaterina aus russland. meine wird wahrscheinlich auch bald ausgewählt.. uuuu..

philippe hat seine „erziehungsmaßnahmen“ wieder voller motivation aufgenommen, bei adeline und marga hatte er schon so ein bisschen aufgegeben.. aber jetzt schreibt er voll esprit kleine zettel (oder auch größere), die man dann überall findet, mit vorliebe in der küche. so im stil „nichts in der abwasch“, „ofen putzen“ oder „HEIZUNG BITTE“... geschichte: es ist mir das erste mal passiert dass ich über nacht die heizung im wohnzimmer vergessen habe, sie war auf 3. das an sich ist schon mal eine katastrophe für philippe. ist natürlich nicht gerade super, und ich hatte schon genug schlechtes gewissen, ist ja nicht so gut für die umwelt und so.. also energie für nichts und wieder nichts.. dann hat blöderweise am nächsten tag marta in der küche die heizung vergessen. ist also ungut zusammengefallen.

gestern am abend konnten wir fast nicht kochen, weil das gasdings fast draußen ist, zwecks gefährlich und so, und das gas war zu kalt, hat nicht funktioniert. gasofen haben wir natürlich, braucht man ja nicht auswechseln wenn er noch geht (bin ich an und für sich vollkommen einverstanden). allerdings wenn man dann im winter nicht kochen kann ändert sich meine meinung stark. philippes kommentar dazu: kann man nichts machen, benutzt die mikrowelle. ja. sicher. wir kochen das gemüse in der mikrowelle. naja. auf jeden fall ist später am abend der ofen wieder gegangen, philippe hatte versucht ob eine decke darüberlegen was hilft (ist wahrscheinlich nicht gerade die ungefährlichste lösung, aber naja), und es hat geholfen. trotzdem war alina, die nebenbei gesagt schwanger ist (4. monat, sie wird ende april schon heimfliegen, nicht wie geplant ende juni weil sie mitte juli schon den termin hat), noch ein kleines bisschen sauer auf philippe wegen der reaktion, weil sie das halt nicht besonders ok findet dass man nichts machen kann wenn man im winter nicht kochen kann. deshalb hat sie aus protest das geschirr nicht abgewaschen sondern in der abwasch gestapelt und den ofen nicht geputzt. das war übrigens das 1. mal seit dem die 2 neuen und alina hier sind dass die küche nicht blitzblank war (also 2 wochen, alina ist vor 2 wochen eingezogen, vorher hat sie ca 2 km entfernt gewohnt). und dann bekommt man 2 so nette kleine zettelchen. ach, haben wirs nicht schön hier? wir werden demnächst auch anfangen, zettelchen zu verteilen.. „ein isoliertes haus, BITTE“.. „fenster ohne spalt, BITTE“.. „eine stiege wo man nicht bei jedem schritt angst haben muss dass man durchbricht, BITTE“.. „eine dusche wo das wasser abfließt, BITTE“.. „das recht zu heizen, BITTE“.. „IMMER zugang zur waschmaschine und wäscheleine, BITTE“.. da würde er sich freuen der liebe philippe..

in der arbeit gibts auch was neues: ich hab jetzt ein „projet personnel“, ein persönliches projekt, wie man das im rahmen des efd haben kann. wie cool ist das denn?! ;) und zwar: gemeinsam mit hélène lobet, einer ganz leicht behinderten person aus marche, organisiere ich einmal im monat „freizeitaktivitäten“ für die leicht behinderten leute aus der region, damit ich nicht ganz alleine bin nehmen natürlich auch nicht-behinderte personen daran teil. die erste aktivität wird ein spieleabend am 9. märz sein. da bin ich dann ganz in meinem element =) .. auf jeden fall bin ich ziiieeemlich stolz drauf, und es gibt auch schon ein paar anmeldungen, sowohl von teilnehmern als auch von volontären. sehr schön! und ich hab auch eine ganz theoretische und sachliche projektbeschreibung geschrieben, natürlich auf französisch, darauf bin ich auch sehr stolz, vor allem weil gar nicht soo viele fehler drin wahren. JUCHUUUU!!!!!

morgen fahren wir nach frankreich, côte d´opale, mit unseren leuten. das wird sicher sehr frostig und sehr super! .. und dann gibts noch 2 neue fotoalben ("bruxelles" und "repas parents nouvel an") auf http://picasaweb.google.at/caaa.niii/